Hopfenanbau in Bayern unterstützen

Hopfen in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte. Diesen Eindruck nahmen Dieter Janecek (Bundestagsabgeorndeter und seit kurzem selbst Wolnzacher) und ich von einer kleinen Hopfenreise in die Hallertau mit. Seit Jahren hat sich die Anbaufläche für Hopfen kaum verändert; der bayerische Hopfen wird in alle Welt exportiert.

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Bayerns Almen: Landschaftspfleger mit Tradition

Die Almwirtschaft prägt seit Jahrhunderten die Kulturlandschaft der Alpen. Doch sie ist angesichts der geographischen Gegebenheiten und der schlechten Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse ein hartes Geschäft. „Unser erklärtes Ziel ist es, die Almbewirtschaftung zu erhalten, denn Bayern ohne Almen, das ist wie Brezen ohne Salz“, betonte die agrarpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen, Gisela Sengl, am Rande der Hauptalmbegehung in Frasdorf.  Bayerns Almen: Landschaftspfleger mit Tradition weiterlesen

Landesgartenschau in Bayreuth

Mit meinen Landtagskollegen Thomas Mütze, Christine Kamm und Ulrike Gote habe ich die Landesgartenschau in Bayreuth besucht. Hier ist klar erkennbar, dass die Landesgartenschau für die Stadt etwas bringt – weil sie sich als klares Ziel die Stadtentwicklung auf die Fahne geschrieben hat. Die innerstädtische Grünflächen werden entlastet, die intensive Landwirtschaft in unmittelbarer Nähe zur Stadt ist jetzt Naherholungsraum mit extensiven Wiesen, der rote Main wird renaturiert: das alles ist ein Gewinn für die ökologische Entwicklung der Stadt!

Bergsteigerdorf Ramsau: Ein grüner Weg in einen zukunftsfähigen Tourismus

2015 wurde Ramsau vom Deutschen Alpenverein als erstes Bergsteigerdorf Bayerns ausgezeichnet. Mit viel Herzblut treibt die Gemeinde Ramsau damit ihre nachhaltige Dorfentwicklung nicht nur für den Tourismus, sondern ganz besonders für die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung voran. Bei einem Ortstermin informierte ich mich gemeinsam mit einer Delegation unserer Fraktion, welche Chancen und Herausforderungen den Beteiligten bei der Umsetzung des Konzepts begegnen. Bergsteigerdorf Ramsau: Ein grüner Weg in einen zukunftsfähigen Tourismus weiterlesen

“Es geht nur, wenn alle zusammenhalten”

Wie kommen wir wieder raus aus der Milchpreiskrise? Das war eines der beherrschenden Themen meines Besuchs der Berchtesgadener Milchwerke – die Molkerei, die derzeit völlig zu Recht als leuchtendes Beispiel für nachhaltiges und erfolgreiches Wirtschaften im Milchsektor herangezogen wird.

36 Cent erhalten die Genossenschaftslandwirte derzeit von ihrer Molkerei für den Liter Milch – fast doppelt so viel wie im nationalen Durchschnitt (22 Cent; Stand 25.7.2016). Doch dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr: schon seit Jahren verfolgt die Molkerei eine Strategie, die, ausgehend von den Verbraucherwünschen, alle Marktteilnehmer im Blick hat.

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Rohstoffe fürs bayerische Bier

Mit Vertretern des Verband Private Brauereien Bayern e.V. konnte ich mich am Rande der Feier zum Reinheitsgebot treffen.

Besonders die Frage nach den Rohstoffen für unser Bier stellt sich für mich im Jubiläumsjahr des Reinheitsgebots. Während den Konzernbrauereien in der Regel die Herkunft der Rohstoffe egal sei, versuchten die Privatbrauereien ihre Rohstoffe aus regionaler Herkunft zu beziehen, betonte Herr Ilgenfritz, Präsident des Privatbrauereien-Verbands. Dabei sei das nicht immer einfach: der bayerische Gerstenanbau decke bei Weitem nicht den Bedarf; darüber hinaus gebe es jedes Jahr neue Züchtungen. Besser wäre es, die Sorten ein paar Jahre laufen zu lassen, damit sich die Brauer darauf einstellen können und langfristige, verlässlich Aussagen dazu gemacht werden können. Erklärtes Ziel der Privatbrauereien ist eine verbindliche Preisfindung bei der Braugerste. Damit könnte man sowohl die regionale Herkunft besser sichern als auch die Position der Anbauer stärken. Eine solche verbindliche Preisfindung werde von den großen Handelskonzernen allerdings blockiert.

Als positiv für das Brauereiwesen beurteilt der Verband die Craft-Beer-Bewegung – sieh habe für einen Imagewandel gesorgt. Der Brauernachwuchs sei gut ausgebildet, auch dank der dualen Ausbildung an der Hochschule in Weihenstephan.

 

Gemeinsame Erklärung der Landtags-Grünen und des Landesvorstands der bayerischen Grünen nach der Bluttat in München

Nach der schrecklichen Bluttat von München erklären die Fraktionsvorsitzenden der Landtags-Grünen, Margarete Bause und Ludwig Hartmann, und die Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen, Sigi Hagl und Eike Hallitzky:
 
„Wir trauern um die Opfer dieser unfassbaren Tat und sind in Gedanken bei deren Angehörigen. Allen Verletzten wünschen wir gute Besserung. Unser Dank gilt den Rettungskräften auf der Straße und in den Kliniken und der Polizei, die in einer lange unübersichtlichen Lage vorsorgend Präsenz gezeigt und den Menschen in München auch mit ihrer vorbildlichen Informationspolitik Sicherheit gegeben hat. Viele Münchnerinnen und Münchner haben darüber hinaus mit dem Öffnen ihrer Türen für die Gestrandeten in der Nacht erneut ein besonderes Signal der Mitmenschlichkeit ausgesandt. Die Solidarität der Menschen zeigt den starken Zusammenhalt der Stadtgesellschaft.  Es ist wichtig, dass wir auch in derartigen Ausnahmesituationen gemeinschaftlich und besonnen agieren und den Gefährdern und Bedrohern so die Stärke unserer freien Gesellschaft vor Augen führen.“

Rinderzuchtverband auf neuen Wegen

Als Ehrengast war ich bei der Tierschau anlässlich des 120-jährigen Jubiläums des Rinderzuchtverbands in Traunstein eingeladen.
Beim Bambini Wettbewerb zeigte der Züchternachwuchs stolz, was sie können – nur so manches Kalb gebärdete sich störrischer als ein Esel!
Inzwischen gibt es auch einige Züchterinnen; auch in dieser Männerdomäne fassen die Frauen also langsam Fuß. Überhaupt begibt sich auch der Zuchtverband auf neue Wege. Im Vorwort der Festschrift heißt es: “Der hohe Standard, den das Fleckvieh in den sekundären Zuchtmerkmalen erreicht hat, wird nicht einem bedingungslosen Wettrennen nach höherer Milchleistung geopfert.” Die Züchtungsmerkmale Fruchtbarkeit und Lebensleistung werden auch hier immer wichtiger.

Bildung für alle!

Bildung ist ein grundlegendes Kinderrecht, für dessen Einhaltung wir zu sorgen haben. Dieses Recht auf Bildung steht an erster Stelle und nicht die Frage, wie lange ein Kind schon in Deutschland ist und ob es mit seiner Familie ein Bleiberecht bekommt oder nicht. In der Sitzung des Bildungsausschusses am 14. Juli 2016 berichtete die Staatsregierung nun zum grünen Dringlichkeitsantrag „Recht auf Schule für Flüchtlinge umsetzen“.

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20% Bio bis 2020?

Einen kleinen Erfolg konnte ich diese Woche im Agrarausschuss verbuchen: die Staatsregierung muss einen Zwischenbericht zu dem Programm “BioRegio 2020″ geben. Wir wollen wissen, wo BioRegio 2020 derzeit steht, wie viel bereits erreicht wurde, und was noch erreicht werden muss bis 2020. Denn unserer Meinung nach passiert viel zu wenig, um das Ziel 20% Bio bis 2020 – das sich ja die Staatsregierung selbst gesteckt hat – zu erreichen. Schon schade, dass sich die Opposition darum kümmern muss, dass regierungseigene Programme umgesetzt werden!

Hier unser Antrag: BioRegio 2020

 

Agrarpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag